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Gottesdienstordnung

Sonntag

19. Sonntag nach Pfingsten – II. Kl. 

25. September 2016

7.55

10.00

17.30

Hochamt

Heilige Messe in der Seminarkapelle

Vesper und Sakramentsandacht

Montag

Vom Tage – IV. Kl.

26. September 2016

6.50

17.30

Gesungene Votivmesse zum Heiligen Geist

Vesper

Dienstag

Hll. Cosmas und Damian – III. Kl.

27. September 2016

7.15

17.30

Heilige Messe

1. Vesper vom Fest

Mittwoch

Weihefest der Kathedrale zu Augsburg – I. Kl.

28. September 2016

6.50

Hochamt

Donnerstag

Weihefest der Kirche des Hl. Erzengels Michael – I. Kl.

29. September 2016

6.50

17.30

Hochamt

Vesper

Freitag

Hl. Hieronymus – III. Kl.

30. September 2016

7.15

17.30

Heilige Messe

Vesper

Samstag

Hl. Maria am Samstag – III. Kl.

01. Oktober 2016

7.15

17.30

Heilige Messe (in der Hauskapelle)

1. Vesper vom Sonntag

Sonntag

20. Sonntag nach Pfingsten – II. Kl. 

02. Oktober 2016

7.55

10.00

17.30

Hochamt

Heilige Messe in der Seminarkapelle

Vesper und Sakramentsandacht

         


Liebe Gläubige,

bei einem Besuch des Heiligtums des Erzengels Michael auf dem Monte Gargano am 24. Mai 1987 sprach Papst Johannes Paul II. über den „Grund, warum die Kirche Michael als ihren Beschützer und Helfer in all ihren Kämpfen für die Verteidigung und Ausbreitung des Reiches Gottes auf Erden betrachtet“ und über seine Bedeutung in der Überwindung Satans. Der Papst führte aus:

„Wenn auch, der Versicherung des Herrn gemäß, «die Mächte der Unterwelt sie nicht überwältigen werden» [Mt 16,18], so bedeutet das jedoch nicht, dass wir keine Prüfungen und Kämpfe gegen die Hinterlist des Bösen zu bestehen haben. In diesem Kampf steht der Erzengel Michael der Kirche zur Seite, um sie gegen alle Bosheiten der Welt zu verteidigen und den Gläubigen beim Widerstand gegen den Dämon beizustehen, der «wie ein brüllender Löwe umhergeht und sucht, wen er verschlingen kann» [l Petr 5,8].

Dieser Kampf, der die Gestalt des Erzengels Michael kennzeichnet, ist auch heute aktuell, weil der Dämon noch immer lebt und in der Welt wirkt. Tatsächlich, das Böse, das sich in ihr findet, die Unordnung in der Gesellschaft, die Widersprüchlichkeit des Menschen, die innere Zerbrochenheit, deren Opfer er ist, sind nicht nur Folgen der Erbsünde, sondern auch des verheerenden und dunklen Wirkens Satans, dieses hinterlistigen Feindes des moralischen Gleichgewichtes des Menschen, den der heilige Paulus entschieden als den «Gott dieser Weltzeit» bezeichnet, da er sich als gerissener Betörer kundtut, der es versteht, sich ins Spiel unseres Handelns einzuschleichen, um dort Abweichungen zu bewirken, die ebenso schädlich wie unseren instinktiven Wünschen scheinbar gemäß sind.

Deshalb warnt der Völkerapostel die Christen vor den Hinterhalten des Dämons und seines zahlreichen Gefolges, wenn er die Bewohner von Ephesus auffordert: «Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt. Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs» [Eph 6,11-12].

An diesen Kampf erinnert die Gestalt des Erzengels Michael, dem die Kirche sowohl des Ostens als auch des Westens stets besondere Verehrung entgegengebracht hat. Wie bekannt, errichtete Konstantin das erste ihm geweihte Heiligtum in Konstantinopel: das berühmte Michaelion, dem in jener neuen Hauptstadt des Reiches zahlreiche andere, dem Erzengel geweihte Kirchen folgten. Im Westen verbreitete sich die Verehrung des heiligen Michael vom 5. Jahrhundert an in vielen Städten: in Rom, Mailand, Piacenza, Genua und Venedig; die berühmteste der vielen Verehrungsstätten ist jedoch sicher die auf dem Gargano. Der Erzengel wird hier auf dem 1076 in Konstantinopel gegossenen Bronzetor dargestellt, wie er den höllischen Drachen erlegt. Dies ist das Symbol, mit dem ihn die Kunst darstellt und die Liturgie anruft. Alle erinnern sich an das Gebet, das vor Jahren am Ende der heiligen Messe gesprochen wurde: «Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe ...»Ich werde dieses Gebet gleich im Namen der ganzen Kirche wiederholen…“