Menu

Gottesdienstordnung

Sonntag

2. Sonntag nach Pfingsten – II. Kl. 

29. Mai 2016

 

7.55

10.00

17.30

Hochamt

Heilige Messe in der Seminarkapelle

Vesper und Mainadacht

Montag

Vom Tage – IV. Kl.

30. Mai 2016

 

7.15

17.30

Heilige Messe

Vesper

Dienstag

Fest Maria Königin – II. Kl.

31. Mai 2016

 

6.50

17.30

Gesungenes Amt

Vesper

Mittwoch

Hl. Angela Merici – III. Kl.

01. Juni 2016

7.15

Heilige Messe

Donnerstag

Vom Tage – IV. Kl.

02. Juni 2016

 

7.15

17.30

Heilige Messe

1. Vesper vom Fest  

Freitag

HERZ-JESU-FEST – I. Kl.

03. Juni 2016

 

6.50

17.30

Hochamt

Vesper

Samstag

Hl. Franz von Caracciolo – III. Kl. (Herz-Mariä-Sühnesamstag)

04. Juni 2016

 

7.15

17.30

Heilige Messe

1. Vesper vom Sonntag

Sonntag

3. Sonntag nach Pfingsten – II. Kl. 

05. Juni 2016

 

7.55

10.00

17.30

Hochamt

Heilige Messe in der Seminarkapelle

Vesper und Sakramentsandacht

N.B.: Am 12. Juni wird H.H.P. Hans-Achim Räder aus Anlaß seines silbernen Priesterjubiläums um 7.55 Uhr ein Hochamt in der Sühnekirche zelebrieren.     


Worte des Papstes Leo XIII. († 1903) über den Zusammenhang von Altarsakrament und gegenseitiger Liebe

Wenn du nach Gründen der gegenwärtigen Übelstände suchst, dann wirst du finden, dass jene Erkaltung der Liebe der Menschen zueinander, die mit der Erschlaffung der Liebe zu Gott eintrat, ihre Quelle speist. Sie haben vergessen, dass sie alle Kinder Gottes und Brüder Jesu sind. Jeder sucht nur das Seine. Fremdes Wohl ist ihnen gleichgültig. Ja nicht genug damit, stellen sie sich ihm noch in den Weg und suchen es zu stören. Daher die vielen Unruhen und Spannungen unter den Ständen der Bürger: Anmaßung, Härte und Trug oben, unten Elend, Neid und Aufruhr. […]

Christus wollte die gegenseitige Liebe unter den Menschen hegen, als er das erhabene Sakrament zur Weckung der Liebe zu Gott einsetzte. Denn das ist offenbar, jene entsteht von Natur aus dieser und kommt aus ihr, wie von selbst, zur Entfaltung. Unmöglich kann sie irgendwie fehlen, ja sie muss erglühen und erstarken, wenn man die Liebe Jesu Christi in diesem Sakramente erwägt, in dem er seine Macht und Weisheit so herrlich geoffenbart und die Reichtümer seiner Liebe gegen die Menschen gleichsam ausgegossen hat. Wie sehr müssen wir einander lieben und helfen, immer enger durch das Band brüderlicher Liebe aneinander gekettet, wenn wir auf das herrliche Beispiel Christi schauen, der uns alles geschenkt hat!

Auch die sichtbaren Zeichen dieses Sakramentes wecken recht passend den Geist der Einigkeit. Hierüber schreibt der hl. Cyprian: „Gerade auch die göttlichen Opfergaben zeigen vollends, dass die christliche Einigkeit durch treue und untrennbare Liebe unter sich verknüpft ist. Denn wenn der Herr das Brot, welches aus der Vereinigung vieler Körner gebildet wird, seinen Leib nennt, so kündigt er damit an, dass unser Volk, welches er trug, ein einiges ist. Und da er den Wein, aus vielen Trauben und Beeren ausgepresst und zur Einheit zusammengegossen, sein Blut nennt, so bezeichnet er wiederum unsere Herde als Einheit, die aus der Verbindung einer Menge gebildet wird.“ […] Und deshalb sagt irgendwo Augustinus: O Sakrament der Frömmigkeit, o Zeichen der Einheit, o Band der Liebe.“

Das Konzil von Trient bestätigt diese Lehren durch die Erklärung, dass Christus der katholischen Kirche die heilige Eucharistie hinterlassen habe „als Symbol seiner Einheit und Liebe, welche nach seinem Willen alle Christen untereinander verbinden soll ... als Symbol jenes Leibes, dessen Haupt er ist, und dem wir als Glieder seinem Willen gemäß durch die innigsten Bande des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe einverleibt sein sollen“. Auch Paulus hatte das ausgesprochen: „Ein Brot, ein Leib sind wir Viele, wir Alle, die wir an einem Brote teilnehmen.“

Fürwahr das ist das schönste und erquickendste Schauspiel der christlichen Brüderlichkeit und gesellschaftlichen Gleichheit, wenn um die heiligen Altäre ohne Unterschied Hoch und Niedrig, Reich und Arm, Gelehrt und Ungelehrt sich schart und in gleicher Weise am himmlischen Gastmahle teilnimmt. – Wird in den Nachrichten über die Urzeit der Kirche es dieser zum besonderen Lob angerechnet, dass die Menge der Gläubigen ein Herz und eine Seele war, so war auch dieses kostbare Gut offenbar der Teilnahme am Tische des Herrn zu verdanken; denn wir lesen über die Bemerkung: „Sie beharrten in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft des Brotbrechens.“

(aus der Enzyklika Miræ caritatis vom 28. Mai 1902)