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Wand verputzt

Anbau Priesterseminar: Fliesen gelegt und Hauswand verputzt

von Klaus Peter Kuhn
 
Der Baubetrieb an unserem Anbau geht weiter. Für die Bewohner des Priesterseminars war das spürbarste Indiz dafür die Wärme, die aus dem Anbau drang. Geplant und verkündet war ja schon, dass die Heizung in Betrieb genommen und  die Temperatur über zwanzig Tage stufenweise bis auf 45 Grad erhöht wird, um den Estrich zu trocknen. Aber die feuchte und warme Luft, die einem schon im Treppenhaus entgegen kam, war trotzdem sehr erstaunlich. Die Arbeiter hatten es nicht leicht. Zwar konnte man etwas lüften, aber sie konnten auch nicht den ganzen Tag im Durchzug stehen. Die Arbeiter, die innen arbeiteten - das waren hauptsächlich die Fliesenleger  - kamen gut voran und das Resultat kann sich sehen lassen. Die zukünftigen Bäder schauen schon sehr ansprechend aus.
Doch auch außen geht es weiter. Es ist Mitte März und es wird bereits verputzt. Vorher wurde der Keller noch von außen isoliert. Auf dem oberen Bild kann man die farblich auffälligen Isolierplatten gut erkennen.
Da sich bereits jetzt schon abzeichnet, dass der Anbau, den wir wegen der Grundstücksgrenzen nicht größer ausführen konnten, kaum ausreichen wird für die sehr große Zahl der im nächsten Jahr zu erwartenden Seminaristen, so wurde beschlossen, dass auf einer Etage bereits jetzt Stockbetten aufgestellt werden. Daß zwei Studenten in einem Zimmer wohnen müssen, ist nicht optimal, aber besser als die jungen Männer abzuweisen. Wir hoffen, dass dies vorerst ausreicht.
Obwohl wir schon mehrmals darüber berichtet hatten, dass wir weder von staatlicher noch von kirchlicher Seite finanzielle Unterstützung erhalten, zeigt sich in Gesprächen immer wieder eine Überraschung darüber.
Wenn sich also jemand innerlich angesprochen fühlt, uns zu unterstützen, möge er diesem Impuls gerne nachkommen. Wir können jede Unterstützung brauchen und sagen Ihnen schon jetzt: Vergelt‘s Gott!