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Vorbereitung

Die vorbereiteten Arbeiten für den Anbau haben begonnen!

von Klaus Peter Kuhn
 
Nachdem durch den ersten Spatenstich am 22. April die Baustelle offiziell eröffnet worden war, kamen am darauffolgenden Montag die Arbeiter mit einem Bagger, um vorbereitende Arbeiten zu erledigen.
Durch das Grundstück, auf dem wir bauen wollen, verläuft eine Gasleitung an die auch das Priesterseminar selbst angeschlossen ist. Die Gasleitung darf nicht mit einem Gebäude überbaut sein - wir hätten selbst ein ungutes Gefühl dabei - aber ein Weg darf darüber gehen z. B. unsere Feuerwehrzufahrt.
Daher begannen die Grabungsarbeiten mit einem „kleineren“ Bagger. Die Leitung, die sich unter unserer alten Feuerwehrzufahrt befand und doch sehr nahe am Haus war, wurde freigelegt, dann vom Gaswerk abgeklemmt und über eine provisorische Zuführung wurde das Gas ab der Absprerrung dann eingeleitet. Wir hatten vor zehn Jahren die Böschung selbst angelegt, und nun lag die Leitung doch recht tief, wie man auf dem mittleren Bild sieht.
Das alte Gasrohr wurde in den neuen Graben verlegt mit Verbindungsstücken an das Leitungsnetz angebunden, „entlüftet“ und wieder in Betrieb benommen. Wenn dies noch relativ schnell ging, so die nachfolgende Arbeit um so langsamer. Das Erdreich über der jetzigen Grabung musste wieder befestigt werden, sowohl am Gebäude, als auch über der Leitung. Die Erklärung dazu ist ganz einfach:
Da die zukünftige Feuerwehzufahrt teilweise über der Gasleitung verläuft, muss der Weg fest sein. Die Feuerwehr wird dies testen, indem sie mit einem schweren Fahrzeug den Weg fährt, und dieser darf nur minimal nachgeben. 
Am Gebäude selbst sollen nicht durch Erdbewegungen Risse enstehen, denn es war noch unterfangen.

Von den Nachbarn waren wir darüber informiert worden, dass das Erdreich so ab drei Meter Tiefe torfhaltig sei. Der Bauunternehmer schickte deshalb einen Gutachter auf die Baustelle um das Erdreich in Augenschein zu nehmen.
Der Bagger grub so ein Probeloch bis zu der Tiefe, auf der das Fundament liegen soll und wir fanden wirklich eine ungünstige Erdschicht. Leider. Der Statiker war mit neuen Berechnungen gefragt.
Nächster Arbeitsschritt war die Befestigung der Baustellenzufahrt (über unseren alten Volleyballplatz).
Diese Tage (Anfang bis Mitte Mai) arbeitet man an der Absicherung des bestehenden Gebäudes, damit dort keine Schäden auftreten. Darüber berichten wir im nächsten Heft.