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Tapeziert

Tapeziert, Gerüst abgebaut und vieles mehr!

von Klaus Peter Kuhn

Die Arbeiten an unserem Anbau gehen voran. Der Fortschritt ist überall sichtbar. Eine bestimmte Arbeit konnte aber auch besonders gut hören und das aus folgendem Grund: Unsere bestehende Brandmeldeanlage sei nach Auskunft der Fa. Siemens bereits veraltet. Man könne den Anbau nicht mit dieser verbinden. Folglich musste eine neue Anlage her. Dabei kam das günstigste Angebot diesmal nicht von Siemens. Nach dem Austausch der Melder und der Meldeanlage führte man ein Testprogramm durch -  und einen Feueralarm muss man natürlich auch hören. Die neue Anlage funktioniert - unüberhörbar.
Zurück zum Neubau. Der Zugang vom Treppenhaus musste mir neuen Brandschutztüren ausgestattet werden. Neue Vorschriften, neue Normen, somit neue Türen. In den Zimmern ist der auffälligste Fortschritt, dass die Wände und Decken mittlerweile tapeziert und gestrichen sind. Zusammen mit der fast fertigen Elektroinstallation erweckt dies schon den Eindruck einer gewissen Wohnlichkeit.
Die Böden sind noch nicht fertig, hier sind wir im Verzug. Wie berichtet, funktioniert die Fußbodenheizung schon, doch die Trocknung des Estrichs war nicht ausreichend, wie eine Messung ergab. Also Nachheizen, bevor der Bodenleger arbeiten darf. Bei Außentemperaturen von 25 Grad die Heizung wieder laufen zu lassen, wirkt befremdlich. In den Bädern wurden nun die Decken geschlossen. Dazu begann man mit der Montage der Waschbecken, Toiletten und Armaturen. Auch dies verstärkt den positiven Gesamteindruck.

Selbst die Abstellkammern für Putzmittel und Staubsauger, sehen mittlerweile ansehnlich aus.
Weiterhin wurde der Gruppenraum im Dachgeschoss - als Treffpunkt für den ersten Jahrgang - in der Zwischenzeit vertäfelt und mit Lampen versehen. Es fehlt hier noch der Boden sowie ein großer Einbauschrank.
Auf den beiden großen Bildern kann man gut erkennen, dass auch außen sich viel getan hat: Der Verputz hat nun seinen Anstrich erhalten, wobei die Farbe allerdings nicht ganz identisch mit der des Bestands hergestellt werden konnte. Dann wurden die Rolläden und die sogenannten französischen Balkone, also die Gitter montiert. Fertigestellt wurden auch die Regenfallrohre und Blitzableiter. Schließlich konnte das Gerüst, das mit dem Gebäude immer mitgewachsen war, abgebaut werden. Wieder ein sehr erfreulicher Anblick! Nun fehlt außen noch die Nottreppe und die Zufahrt zur Anlieferung und zum Fettabscheider der Küche. Zusätzlich muss vor dem Gebäude noch ein befestigter Stellplatz für ein Feuerwehrfahrzeug angelegt werden, sowie die gesamte Innenhofgestaltung. Die Anpflanzung der Bäume und Sträucher werden wir selbst vornehmen, zu dem Zeitpunkt, der für eine Anpflanzung günstig ist.

Kritisch ist also im Augenblick nur der Estrich, der noch zuviel Feuchtigkeit enthält. Das wirft uns zur Zeit etwas zurück, doch gehen wir davon aus, dass der Schreiner mit dem Aufstellen der Möbel vor der Einweihung noch rechtzeitig fertig wird.
Die Zimmertüren setzen wir erst nach dem Aufstellen der Möbel ein, damit vermeiden wir Beschädigungen.