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Parkett gelegt

Außenanlage und Abschlussarbeiten

von Klaus Peter Kuhn
 
Der „Endspurt“ hat begonnen.  Immer mehr Bereiche werden fertig.

Sichtbarstes Zeichen sind die Arbeiten an der Außenanlage und auch die Montage der Nottreppe.  (s, Bild)


In den Zimmern ist nun überall  Industrieparkett gelegt. In drei Etagen ist es bereits geschliffen und versiegelt. Preislich gibt es zwischen Industrieparkett und Teppichboden keinen Unterschied, aber das Parkett ist auch für Allergiker geeignet. In die Flure kommt allerdings dann doch ein Teppichboden. Vom Schallschutz ist dies besser, denn für alle ist es angenehmer, wenn es vom Flur her ruhiger ist. Bisher wurde im Dach- und 2. Obergeschoss der Flur mit Teppichboden ausgelegt.
Elektro, Heizung, Sanitär sind „fertig“: was bedeutet, dass diese Gewerke sich im Status „Mängelbeseitigung“ befinden.
Die Einweisung des Personals für Heizung, Sanitär, Elektro und Feuermelder erfolgte in diesen Tagen. Die neue Brandmeldeanlage wurde am 18. Mai vom TÜV abgenommen. Hierbei wurden nur die neuen Sirenen im Anbau getestet. Es ging also relativ ruhig über die Bühne.

Neben der TÜV-Abnahme erfolgte auch eine Abnahme der Leistungen durch die beratenden Planungsbüros, einmal für Lüftung, Heizung und Sanitär und beim zweiten Durchgang für Elektro und Brandmeldeanlage. Eine Besonderheit, die beide Ingenieurbüros betrafen, war die Aufschaltung der Fehlermeldungen, was folgende Ursache hat: Im neuen Keller stehen sowohl die Wärmepumpe als auch der Wäremetauscher und die Lüftungsanlage. Hinzu kommen noch ein paar andere Geräte, die eine Störung verursachen können. Wenn nun in diesem abgelegenen Raum bei irgendeinem Gerät eine Störung aufläuft, dann kann es möglicherweise Wochen dauern, bis dies bemerkt wird. Unsere Lösung dieses Problems besteht nun nicht darin, dass der Hausmeister jeden Tag alles kontrolliert, sondern dass bei einer Störmeldung eine Lampe an der Pforte aufleuchtet. Beim Test konnte man das auch bei Tageslicht gut sehen.

Im Dachgeschoss geht der „Stauraum“ nun in die Endfertigung. In die Schräge kommen einzelne Staukabienen. In diese können die Seminaristen in den Sommerferien ihre persönlichen Gegenstände unterbringen und so die Räume für Exerzitien oder Tagungen frei machen. Dazu musste erst eine Bodenplatte gelegt werden, auf der dann die Kabinen befestigt werden. Dies kann man auf dem Bild bereits erkennen.

Der Blitzschutz ist fast fertig.
Auch die Außenanlage macht gute Fortschritte. Das Gelände ist nun nicht mehr flach, sondern wir haben ein paar kleine Hügel eingeplant, damit wir recht viel vom Aushub im Gelände verarbeiten können. Dies spart Gebühren von von rund 3000 Euro und sieht auch noch gut aus. Doch über die Außenanlage das nächte Mal mehr.

Ja, das liebe Geld! Vor Beginn des Anbaus hatten wir bereits Schulden und nun haben wir deutlich mehr. Wir können nur betonen, dass das Werk der Priesterbruderschaft ausschließlich durch wohltätige Gaben aufgebaut wurde, und dass wir keinen Anteil an der Kirchensteuer haben. Daher können wir Sie nur inständig bitten, vergessen Sie uns auch in Zukunft nicht, einerseits um die drückenden Schulden abzutragen, andererseits um die immer größer werdende Zahl der jungen Männer zu versorgen. Jeder Euro oder Franken hilft, und wir können Ihnen dafür nur „Vergelt‘s Gott“ sagen. Wir sind überzeugt, dass Gott das Gute Ihnen auch vergelten wird.