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Erste Probleme

Die ersten Probleme beim Bau sind aufgetreten und gelöst

von Klaus Peter Kuhn
 
Wie wir bereits in letzten Heft berichteten, gibt es große Schwierigkeiten mit dem Erdreich. Eine Probegrabung und später eine Probebohrung brachten dies deutlich zum Vorschein.
Doch zunächst der Reihe nach. Um den geplanten Keller zu errichten, sollte das bestehende Gebäude unterfangen werden. Dies bedeutet, dass man an einer Stelle bis zum geplanten Fundament gräbt und eine Betonstütze unter das bestehende Gebäude setzt. Dann ein paar Meter weiter, nochmals. Wenn die Stützen genügend Halt bieten, wird der Bereich zwischen den Stützen entfernt und auch dort das alte Fundament unterfangen. Soweit die Theorie.
Praktisch war es nicht möglich. Die erste Stütze bot keinen Halt, das Wasser drückte zu sehr dagegen. Wie sollte es jetzt weitergehen? Es folgte somit die zweite Erdreicherkundung, diesmal eine Bohrung bis auf 12 Meter. Das Ergebnis des Gutachtens war sehr ernüchternd. Empfohlen wurde, auf den Keller zu verzichten. Auf Nachfrage kam es zu einer kleinen „Entwarnung“: Das Untergeschoss muss nur deutlich kleiner werden und auch nicht mehr so hoch. Bedauerlich, aber die Hauptsache ist doch, dass wir überhaupt noch einen Keller erhalten. Die entsprechenden Pläne waren dann schnell geändert, dann ging es zum Statiker, der durfte die Änderung neu berechnen und anschließend zum Prüfstatiker. Zunächst stand erst einmal alles still, und das für Wochen. Wir hatten zwar Zeit verloren. aber wir gehen im Augenblick davon aus, dass wir das Richtfest -  27. September - termingerecht feiern dürfen.
Nicht gewartet wurde dagegen mit dem Schreiben der Rechnungen. Erschreckende Summen. Für die zusätzliche Geschoßfläche waren für Wasser- und Abwasserverband über 34.000 Euro fällig. Also, nur für die Genehmigung.
Natürlich benötigen wir für die Realisierung unseres Projekts auch Ihre Hilfe, vergessen Sie uns nicht! 
Der Kreisbrandrat kam am 8. Juni zu einer Besprechung. Die Planung passte schon.
Am 9. Juni kam dann endlich der Baukran. Zusammengefaltet sah er noch klein aus. Sein Aufbau war dann doch beeindruckend.
Eine weiteres Etappe, die für viel Aufmerksamkeit sorgte, war das Umlegen einer elf Meter hohen Stützsäule. Die Befürchtung war, dass die Säule brechen und die schweren Teile herumfliegen könnten. Doch es funktionierte problemlos und die anwesenden Priester und Seminaristen spendenten den Bauarbeitern ihren Beifall.