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Erdbohrungen

Anbau Priesterseminar: Die Erdbohrungen sind auch fertig

von Klaus Peter Kuhn
 
Mit dem Anbau geht es weiter, auch wenn man äußerlich nicht viel davon sieht.
Deutlich sichtbar - und vor allem hörbar -  waren die Erdbohrungen für die Erdwärme. Acht Bohrungen auf eine Tiefe von 120 Metern! Der gesamte Neubau, sowie im Altbau Hauskapelle, Unterrichtsräume und Speisesäle werden durch Erdwärme beheizt, der „Rest“ des Altbaues weiterhin mit Gas. Dadurch, dass wir einen großen Teil des Altbaus zukünfitg auch günstig mit Heizenergie versorgen können, werden wohl die Energiekosten für den Alt- und Neubau zusammen etwa so hoch ausfallen, wie es bisher für den Altbau allein der Fall war.  Sehr erfeuliche Aussichten für die Zukunft!
Auch in den Zimmern geht es sichtbar weiter. Zunächst wurden in den Türöffnungen bereits die Zargen gesetzt. Dann ist auch der Gipser am Werk. Sowohl im Flur als auch in den Zimmern sind die Wände (zur Zeit jedenfalls die meisten) schon verputzt. Es wirkt bereits wohnlich. 
Wie geht es nun weiter? Die Bohrungen sind zwar fertig, aber die Leitungen müssen noch in den Keller gelegt werden. Für diese Arbeiten sollte das Wetter etwas besser sein. Im Keller steht dann der Wärmetauscher. Besser gesagt: dort soll er einmal stehen. Denn dafür müssen wir den Weg bis zum Kellereingang befestigen, damit das gesamte Material erst einmal angeliefert werden kann.
In den Zimmern und Fluren müssen die Fußbodenheizung und der Estrich verlegt werden. Diese Arbeiten sollten bis Ende Januar fertig sein. Anschließend wird die Heizung stufenweise in Betrieb genommen und der Estrich nach einem festgelegten Programm getrocknet. Diese Prozedur dauert ganze drei Wochen. Im Augenblick freuen sich die Arbeiter aber auf die freien Tage zwischen Weihnachten und Drei-König. Die haben sie auch verdient!