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Dach gedeckt

Anbau Priesterseminar:  Dach gedeckt - Fenster eingesetzt

von Klaus Peter Kuhn
 
Der Anbau ist nun fast „winterfest“! Nach unserem Richtfest wurde das Dach zügig eingedeckt und auch die Fenster eingesetzt. Wie im Bestand, so sind auch im Neubau die Fenster wieder in voller Raumhöhe. Dadurch sind die Zimmer hell. Winterfest sind wir allerdings noch nicht ganz, denn die Heizungen für die Etagen sind noch nicht geliefert. Bereits am 16.11. hatten wir schon leichten Schneefall, der zum Glück nicht lange liegen blieb, es muss aber bald geheizt werden. Die Versorgung der provisorischen Heizkörper erfolgt mit Strom, und so war es wichtig, dass der Kran vom Stromnetz genommen wurde, damit die notwendige Kapazität frei wird. Am 15. November wurde dann auch der Kran, der den Innenhof stark dominierte, abtransportiert. Während der bisherigen Bauphase erfolgte die Materialversorgung durch das Gerüst und die vielen Öffnungen, die jetzt mit den Fenstern geschlossen sind. Nun erfolgt die Versorgung über das Treppenhaus und von diesem wird der Staub auch in den Bestand getragen. Die Seminaristen, die Putzdienst haben, sind darüber nicht erfreut, es läßt sich allerdings nicht ändern.
Da der Anbau ein Stockwerk höher ist als der Bestandsteil, musste auch ein neuer Zugang für das Dachgeschoss gemacht werden und zwar vom Treppenhaus aus. Im Treppenhaus sind natürlich Feuermelder angebracht. Bei Bohrungen in der Nähe der Melder hatten wir vorab die Feuerwehr informiert, falls ein Alarm ausgelöst werde, sei dies ein Fehlalarm. Die Befürchtung erwies sich als unbegründet. Bei dem Durchbruch war es anders. Man vergass die Notrufzentrale zu informieren und es gab einen Fehl-alarm! Abklemmen dürfen wir die Melder nicht, denn nachts müssen die Bewohner geschützt sein, andererseits sollten sie während des Baubetriebs stillgelegt sein. Die Lösung liegt nun darin, dass die Melder am Morgen mit Folie umwickelt werden, und zum Feierabend dürfen die Arbeiter diese wieder entfernen.
Der Innenausbau der Zimmer geht nun auch voran. Die Türzargen werden gesetzt, der Elektriker verlegt eine bunte Mischung aus verschiedenen Kabeln und die geplanten Nasszellen der Zimmer erhalten langsam Form und Inhalt. Darüber in nächsten Heft mehr.

Ende des Monats sollen dann die Bohrungen für die Erdwärme gemacht werden. Nachdem der Kran den Platz geräumt hat, kann auch mit dieser Arbeit begonnen werden. Acht Bohrungen, werden es sein - alle im Innenhof, mit ausreichendem Abstand zur Gasleitung... Auch darüber demnächst mehr.
Bisher mussten wir 55 Prozent der Baukosten zahlen, vieles ist schon geschafft.