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Bauabnahme

Außenanlage und Inneneinrichtung

von Klaus Peter Kuhn
Seit dem 27. Mai ist der Anbau offiziell nicht mehr Baustelle, sondern unser Eigentum, denn an diesem Tag fand die Übergabe statt. Ab diesem Tag musste der Anbau versichert sein und die Bauarbeiter müssen nun fragen, ob sie das Gebäude betreten dürfen, was uns zunächst seltsam vorkam. 
Und es kommen noch Arbeiter, denn Nachbesserungen sind nötig. Allerdings sind diese überschaubar. Trotz der Abnahme war der Bereich „Außenanlage“ noch nicht fertig, doch darauf konnten wir nicht warten. In der Zwischenzeit wächst nun auf der ehemaligen Baustellenzufahrt frisches Gras  und der Eindruck der Baustelle ist verschwunden. Um nicht zu viel Baumaterial abtransportieren zu müssen, wurde außen einiges aufgeschüttet. Auf der Rückseite des Anbaus wurde die neue Bodenhöhe durch eine kleine Mauer begrenzt und im Innenhofbereich wurde sogar ein kleiner Hügel errichtet. Die Ersparnis für den geringeren Abtransport und Einlieferung lag bei 3000 Euro. Landschaftlich sieht es sogar gut aus. 
Natürlich kann man argumentieren, dass wir das Gebäude erst abnehmen sollten, wenn alle Nachbesserungen fertig sind. Es war aber für uns wichtig, dass die Übergabe bald stattfand, denn so konnten wir bereits mit der Möblierung der Zimmer beginnen. Dreißig Zimmer einzurichten und zwanzig Tonnen Holz ins Haus zu bringen, benötigt einige Zeit.
Für den Anfang stand uns ein geliehener Lastenaufzug zur Verfügung, den man auf der vorigen Seite in Aktion sieht. Damit konnten wenigstens die vielen Schrankteile ins Haus gebracht werden. Schreibtische und Betten, die erst später angeliefert wurden, mussten von Hand getragen werden.

Um in den Zimmern Platz zum Aufbauen der Möbel zu haben, diente der Gang als „Zwischenlager“. Neben den Schreinern waren auch die Arbeiter der Gardinenfabrik gekommen, um die Schienen anzubringen. Dazu kamen dann die Nacharbeiten und unser Neubau war wieder so bevölkert, wie vor der Abnahme. Eine neue Schließanlage für das gesamte Seminargebäude,  die erstaunlicherweise günstiger ist, als eine Erweiterung der alten Anlage um die 32 neuen Schließzylinder, musste angeschafft werden. Da wir den Sicherheitsstandart der Schlösser im ganzen Haus heben wollen, entstanden dennoch geringe Mehrkosten von 80,- Euro. Den Wechsel der Schließanlage wird der Hausmeister in den Sommerferien vornehmen.
Inzwischen haben wir auch die Schlussrechnung erhalten. Insgesamt haben wir die geplanten Baukosten um etwa 1,2 Prozent überschritten. Gründe dafür waren vorallem der Ausbau eines Abstellraums zum Aufenthaltsraum, die Neugestaltung der Aussenanlage und die aufwendige Alarmschaltung in der Pforte. Mit diesem  Ergebnis sind wir zufrieden.
Bleibt als weitere Aufgabe die Abzahlung der Schulden. Denken Sie bitte daran, auch nach dem letzten Hammerschlag im Anbau brauchen wir immer noch Ihre Hilfe. Mit der Übergabe ist ja doch nicht alles erledigt. Bitte helfen Sie uns auch in Zukunft! Unsere Priester und Seminaristen beten auch weiterhin für ihre Wohltäter.